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Prostatavergrößerung (BPH) in Mainz: Befreit den Alltag genießen

Medizinisch geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar | Stand: April 2026

Häufiger Harndrang, nächtliches Wasserlassen, schwacher Harnstrahl – die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) betrifft fast jeden zweiten Mann ab 50. Mit moderner Diagnostik und individueller Therapie können wir Ihre Lebensqualität deutlich verbessern.

  • Leitliniengerechte Diagnostik mit Ultraschall und Uroflowmetrie
  • Medikamentöse und minimalinvasive Therapieoptionen
  • Individuelle Behandlungsplanung für Ihre Bedürfnisse
  • Ausschluss von Prostatakrebs durch PSA und ggf. MRT

Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Eingriff

01

Erkrankung

Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

02

Häufigkeit

Jeder 2. Mann ab 50

03

Leitsymptom

Häufiger Harndrang, schwacher Strahl

04

Diagnostik

Tastbefund, Ultraschall, Uroflow, PSA

Selbst-Check

Wie stark belastet die BPH Ihren Alltag?

Je nachdem, welche Beschwerden bei Ihnen im Vordergrund stehen, ist ein anderer Therapieansatz sinnvoll. Wählen Sie, was auf Sie zutrifft – wir zeigen Ihnen den passenden nächsten Schritt.

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Eingriffe

0+

Jahre Erfahrung

0

Sprachen

Definition

Was ist eine gutartige Prostatavergrößerung?

Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata), die mit zunehmendem Alter häufiger auftritt. Die wachsende Prostata engt die Harnröhre ein und kann dadurch den Harnfluss behindern. Dies führt zu typischen Beschwerden des unteren Harntrakts (LUTS), die den Alltag erheblich einschränken können. Wichtig: Eine BPH ist kein Krebs und erhöht auch nicht das Risiko für Prostatakrebs – beide Erkrankungen können jedoch gleichzeitig bestehen.

  • Häufiger Harndrang, insbesondere nachts (Nykturie)
  • Abgeschwächter Harnstrahl und verlängerte Miktion
  • Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung
  • Nachträufeln nach dem Wasserlassen
  • Imperativer Harndrang bis hin zur Dranginkontinenz
  • Im Spätstadium: Harnverhalt oder Rückstau in die Nieren
HarnblasePeriphere ZoneMeiste Karzinome hierÜbergangszoneBPH entsteht hierZentrale ZoneSchematischer Sagittalschnitt

Im direkten Vergleich

Sofort operieren oder erst abklären?

Viele Kliniken empfehlen schnell einen Eingriff. Wir setzen auf eine strukturierte, leitliniengerechte Stufentherapie – oft lassen sich BPH-Beschwerden schon medikamentös deutlich bessern.

Schnelle OP-Entscheidung
Strukturierte Stufentherapie

IPSS-Score-Erhebung

Klassisch

Selten

Unser Verfahren

Immer

Ausschluss Prostatakrebs (PSA, ggf. MRT)

Klassisch

Nicht immer

Unser Verfahren

Immer

Medikamentöse Therapie ausschöpfen

Klassisch

Unser Verfahren

Individuelle Verfahrenswahl

Klassisch

Eingeschränkt

Unser Verfahren

Voll

Ejakulationserhalt berücksichtigen

Klassisch

Selten

Unser Verfahren

Immer

Minimalinvasive Optionen (UroLift, Rezum)

Klassisch

Unser Verfahren

Nachsorge wohnortnah

Klassisch

Selten

Unser Verfahren

Immer

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

01

Anamnese und IPSS-Fragebogen

Wir erfassen Ihre Beschwerden anhand des standardisierten IPSS-Scores (International Prostate Symptom Score). So lässt sich der Schweregrad objektiv einschätzen und der Therapieerfolg später messbar machen.

02

Körperliche Untersuchung

Die digitale rektale Untersuchung (DRU) gibt erste Hinweise auf Größe und Konsistenz der Prostata. Sie ist schnell, schmerzarm und unverzichtbar für die Erstbeurteilung.

03

Bildgebung und Funktionsdiagnostik

Transrektaler und abdomineller Ultraschall zeigen das genaue Prostatavolumen, Restharnmenge und Zustand der Nieren. Die Uroflowmetrie misst Ihren Harnstrahl objektiv.

04

Laboruntersuchung

Wir bestimmen PSA-Wert, Kreatinin und Urinstatus. Bei auffälligen PSA-Werten planen wir weiterführende Diagnostik (MRT, ggf. Fusionsbiopsie), um einen Prostatakrebs sicher auszuschließen.

05

Therapieplan

Je nach Schweregrad entscheiden wir gemeinsam: Beobachten, Medikamente oder minimalinvasiver Eingriff. Sie erhalten eine transparente Empfehlung – ohne Druck, immer mit Blick auf Ihre Lebensqualität.

Recovery Timeline

Ihr Weg durch die BPH-Therapie

  1. Termin 1

    Diagnostik und IPSS

    Anamnese, Tastbefund, Ultraschall, Uroflow, Labor – alles an einem Tag.

  2. Woche 1–2

    Befund und Therapieplan

    Besprechung der Laborergebnisse und gemeinsame Entscheidung zum nächsten Schritt.

  3. Woche 2–4

    Medikamenten-Start

    Alpha-Blocker wirken oft schon nach wenigen Tagen spürbar.

  4. Monat 3

    Verlaufskontrolle

    IPSS-Wiedererhebung, Uroflow, Anpassung der Therapie bei Bedarf.

  5. Monat 6

    Stabile Einstellung

    Bei Ansprechen: Fortführung. Bei Bedarf: Planung eines minimalinvasiven Eingriffs.

01· Vertiefung

Prostatavergrößerung, BPH oder Adenom: Was alle Begriffe gemeinsam haben

"Prostatavergrößerung", "benigne Prostatahyperplasie" (BPH), "benignes Prostatasyndrom" (BPS) und "Prostataadenom" bezeichnen denselben gutartigen Befund: eine altersbedingte Größenzunahme der Prostata mit typischen Symptomen wie häufigem (auch nächtlichem) Harndrang, schwachem Harnstrahl und Restharngefühl. Es ist die häufigste urologische Erkrankung des Mannes ab 50 — und mit modernen, gezielten Therapien gut behandelbar.

Dr. Afghanyar bei der Ultraschall-Diagnostik

02· Vertiefung

Diagnostik: Präzise Abklärung nach Leitlinie

Wir setzen auf eine umfassende Diagnostik, um das Ausmaß der Prostatavergrößerung und die Auswirkungen auf Ihre Blasenfunktion genau zu erfassen. Nur so können wir die optimale Therapie für Sie planen und Komplikationen frühzeitig erkennen.

  • IPSS-Fragebogen zur Schweregradbeurteilung
  • Digitale rektale Untersuchung (Tastuntersuchung)
  • Transrektaler Ultraschall (TRUS) zur Volumenbestimmung
  • Uroflowmetrie (Harnstrahlmessung)
  • Restharnmessung per Ultraschall
  • PSA-Wert-Bestimmung zum Ausschluss von Prostatakrebs
  • Bei Bedarf: MRT-Fusionsbiopsie der Prostata

03· Vertiefung

Medikamentöse Therapie

Bei leichten bis mittelschweren Beschwerden ist die medikamentöse Therapie oft ausreichend wirksam. Wir wählen das passende Präparat oder die Kombination abhängig von Prostatagröße, Nebenwirkungsprofil und Ihren individuellen Bedürfnissen.

  • Alpha-Blocker (z. B. Tamsulosin): schnelle Wirkung, entspannen die Prostatamuskulatur
  • 5-Alpha-Reduktase-Hemmer (z. B. Finasterid): verkleinern die Prostata langfristig
  • Kombinationstherapie bei größeren Prostatae
  • Phytotherapeutika (z. B. Sägepalme) bei milden Beschwerden
  • PDE-5-Hemmer (Tadalafil) bei gleichzeitiger ED
OP-Saal der Urologie Mainz

04· Vertiefung

Wann ist ein Eingriff sinnvoll?

Ein operativer oder minimalinvasiver Eingriff wird empfohlen, wenn Medikamente nicht ausreichend wirken, wiederholt Harnverhalte auftreten oder Komplikationen wie Blasensteine, Nierenstau oder rezidivierende Infekte entstehen. Die Wahl des Verfahrens hängt von Prostatagröße, Alter und Begleiterkrankungen ab.

  • Rezidivierende Harnverhalte
  • Blasensteine als Folge der Obstruktion
  • Rückstau bis in die Nieren (Hydronephrose)
  • Wiederkehrende Harnwegsinfekte
  • Makrohämaturie (Blut im Urin) durch BPH
  • Unzureichende Wirkung der Medikamente trotz Optimierung

05· Vertiefung

Moderne Eingriffsverfahren

Die Zeiten der klassischen TURP mit langer Klinikzeit sind vorbei. Heute stehen schonende, minimalinvasive Verfahren zur Verfügung. Wir beraten Sie zu allen Optionen und überweisen bei Bedarf an spezialisierte Zentren für den Eingriff – die Nachsorge übernehmen wir selbstverständlich.

  • TURP (Transurethrale Resektion): der Klassiker, nach wie vor Goldstandard
  • HoLEP / ThuLEP (Laser-Enukleation): auch bei sehr großen Prostatae
  • UroLift: minimalinvasiv, ohne Gewebeabtragung, Ejakulation erhalten
  • Rezum (Wasserdampftherapie): schonend, für ausgewählte Patienten
  • Prostataarterien-Embolisation: bei hohem Operationsrisiko

Mythen und Fakten

Was stimmt wirklich?

Klicken Sie auf einen Mythos, um den Fakt aufzudecken.

FAQ

Häufige Fragen

„Bei Prostatavergrößerung (BPH) nehme ich mir die Zeit, jeden Schritt ausführlich zu erklären und auf Ihre individuellen Fragen einzugehen. Sie verlassen unsere Praxis mit einem klaren Plan – und dem guten Gefühl, ernst genommen worden zu sein.“

— Dr. med. Feroz Afghanyar

Patientenstimmen

Was unsere Patienten sagen

Ich war insgesamt wirklich sehr zufrieden. Zwar musste ich etwas auf einen Termin warten — aber das ist ja inzwischen leider fast überall so. Die Behandlung selbst war dafür umso besser: Der Arzt hat sich Zeit genommen, alles verständlich erklärt und ist sehr aufmerksam auf meine Fragen eingegangen.
J

Joschka

verifiziert via Google

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Tolle Arztpraxis. Gute Atmosphäre. Sehr freundliche und offene Mitarbeiterinnen. Der Arzt ist sehr kompetent, effizient, erklärt gut und verständlich und hat eine angenehm ruhige Ausstrahlung. Vielen Dank!
J

Julia M.

verifiziert via Google

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Regionale Versorgung: Prostatavergrößerung (BPH) Mainz für Patienten aus Mainz, Wiesbaden, Ingelheim, Bingen, Rüsselsheim, Alzey, Bad Kreuznach und Rheinhessen.

Ihre Gesundheit duldet keinen Aufschub.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen zu Ihrer Gesundheit vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis. Im akuten Notfall wählen Sie 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Zuletzt medizinisch geprüft: April 2026 · Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie (Mitglied Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V.).