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Urologie MainzDr. med. Feroz Afghanyar
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Diskret und spezialisiertStoßwellentherapieStadiengerecht

Penisverkrümmung in Mainz: Frühe Behandlung schützt Ihre Sexualfunktion

Medizinisch geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar | Stand: April 2026

Die Induratio Penis Plastica (Morbus Peyronie) ist eine häufige, aber tabuisierte Erkrankung. Eine zunehmende Verkrümmung des Penis kann Schmerzen, Verkürzung und erhebliche Einschränkungen beim Geschlechtsverkehr verursachen. In unserer Mainzer Praxis erwartet Sie eine diskrete, spezialisierte Diagnostik und ein abgestuftes Therapiekonzept – von Stoßwellen bis zur operativen Korrektur.

  • Diskrete, vertrauliche Atmosphäre und ausreichend Zeit
  • Erfahrung in Diagnostik und Therapie der IPP
  • Stoßwellentherapie als schonende Behandlungsoption
  • Stadiengerechte, individuelle Therapieplanung

Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Eingriff

01

Häufigkeit

Ca. 3–9 % der Männer, meist 40–70 J.

02

Verlauf

Aktive Phase (6–18 Mon.), dann stabil

03

Symptome

Verkrümmung, Schmerz, Verkürzung, ED

04

Therapie

ESWT, Medikamente, Injektion, OP

Selbst-Check

Welche IPP-Phase betrifft Sie?

Die richtige Therapie hängt vom Krankheitsstadium ab. Wählen Sie aus, was auf Sie zutrifft – wir zeigen Ihnen, welche Diagnostik und Behandlung in Ihrem Fall sinnvoll ist.

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Eingriffe

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Jahre Erfahrung

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Sprachen

Definition

Was ist die Induratio Penis Plastica?

Die Induratio Penis Plastica (IPP), auch Morbus Peyronie genannt, ist eine Bindegewebserkrankung des Penis. Im Gewebe der Tunica albuginea, der bindegewebigen Umhüllung der Schwellkörper, bilden sich narbige Verhärtungen (Plaques). Diese Plaques sind unelastisch und führen dazu, dass sich der Penis bei der Erektion in Richtung der Verhärtung verkrümmt. Die Erkrankung verläuft in zwei Phasen: einer aktiven, oft schmerzhaften Phase mit zunehmender Verkrümmung und einer stabilen Phase, in der sich der Befund nicht weiter verändert. Eine frühzeitige Behandlung kann den Verlauf günstig beeinflussen.

  • Betrifft ca. 3–9 % der Männer, häufigster Altersgipfel 40–70 Jahre
  • Aktive Phase: Schmerzen, zunehmende Verkrümmung über 6–18 Monate
  • Stabile Phase: Verkrümmung verändert sich nicht mehr, Schmerzen lassen nach
  • Häufig kombiniert mit Erektionsstörung durch venöse Leckage
  • Tastbare Plaques an der Penisoberseite (häufig) oder seitlich
  • Erhebliche psychische Belastung für die Betroffenen und ihre Partner
Ursachender EDGefäßeDurchblutungsstörungen, Arteriosklerose40%PsycheStress, Leistungsdruck, Depression25%NervenDiabetes, Operationen, Neuropathie20%HormoneTestosteronmangel, Schilddrüse15%

Im direkten Vergleich

Pauschal-Therapie vs. stadiengerechtes IPP-Konzept

Bei der IPP entscheidet das Krankheitsstadium über die richtige Therapie. Ein pauschaler Ansatz scheitert häufig – wir arbeiten stadiengerecht.

Pauschal-Behandlung
Stadiengerechte IPP-Therapie

Stadiengerechte Diagnostik

Klassisch

Unser Verfahren

Ultraschall der Plaques

Klassisch

Selten

Unser Verfahren

Fotodokumentation der Erektion

Klassisch

Unser Verfahren

Stoßwellentherapie (ESWT)

Klassisch

Unser Verfahren

Mitbehandlung begleitender ED

Klassisch

Unser Verfahren

Aufklärung zur OP-Verkürzung

Klassisch

Knapp

Unser Verfahren

Ausführlich

Nachsorge und Verlaufskontrolle

Klassisch

Selten

Unser Verfahren

Strukturiert

Vertrauliche Atmosphäre

Klassisch

Variabel

Unser Verfahren

Garantiert

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

01

Diskretes Erstgespräch und Anamnese

In ruhiger, vertraulicher Atmosphäre besprechen wir Ihre Beschwerden, den Verlauf und Ihre persönliche Belastung. Wir nehmen uns Zeit – kein peinliches Schweigen, keine wertenden Fragen. Standardisierte Fragebögen helfen, den Schweregrad objektiv einzuordnen.

02

Stadieneinteilung und Bildgebung

Durch klinische Untersuchung, Ultraschall der Schwellkörper und ggf. Doppler-Untersuchung bestimmen wir Lage, Größe und Verkalkungsgrad der Plaques sowie das Ausmaß der Verkrümmung. Eine Fotodokumentation in Erektion (idealerweise zu Hause selbst angefertigt) hilft bei der objektiven Verlaufsbeurteilung.

03

Konservative Therapie in der aktiven Phase

In der entzündlich-aktiven Phase setzen wir auf eine Kombination aus Stoßwellentherapie zur Schmerzlinderung und Plaque-Erweichung, oraler Medikation und ggf. lokal injizierten Substanzen. Ziel ist es, den Verlauf zu bremsen und die Verkrümmung zu reduzieren.

04

Stoßwellentherapie (ESWT) als Kernoption

Die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie ist eine etablierte, schonende Behandlungsoption. Niederenergetische Stoßwellen wirken direkt auf die Plaques ein, lindern Schmerzen und können die Plaque-Aktivität reduzieren. Die Behandlung erfolgt ambulant, schmerzarm und in mehreren Sitzungen.

05

Operative Korrektur in stabiler Phase

Bei stabiler, ausgeprägter Verkrümmung, die den Geschlechtsverkehr verhindert, kann eine operative Korrektur sinnvoll sein. Je nach Befund kommen verschiedene Techniken in Frage: Raffung der Gegenseite (Nesbit/Plication), Plaque-Inzision mit Grafting oder in schweren Fällen die Implantation einer Schwellkörperprothese. Die OP-Indikation besprechen wir individuell.

Recovery Timeline

Ihr Therapieweg bei IPP

  1. Termin 1

    Diagnostik und Stadieneinteilung

    Anamnese, klinische Untersuchung, Ultraschall, Fotodokumentation. Klares Bild über Stadium und Verkrümmung.

  2. Woche 1–2

    Therapieplanung

    Gemeinsame Entscheidung über die geeignete Therapie – stadiengerecht und auf Ihre Situation zugeschnitten.

  3. Woche 2–8

    Stoßwellentherapie

    6 ESWT-Sitzungen über 6 Wochen, ambulant, schmerzarm. Erste Schmerzlinderung oft schon nach wenigen Sitzungen.

  4. Monat 3–6

    Erste Verlaufskontrolle

    Beurteilung der Schmerzentwicklung, Verkrümmung und Plaque-Aktivität. Anpassung der Therapie bei Bedarf.

  5. Monat 6–12

    Stabilisierungsphase

    Übergang in die stabile Phase. Entscheidung, ob konservative Therapie ausreicht oder eine OP sinnvoll wird.

  6. Ab Monat 12

    Langfristige Begleitung

    Bei stabiler Verkrümmung mit Beschwerden: ggf. operative Korrektur. Sonst: regelmäßige Verlaufskontrollen.

01· Vertiefung

Diagnostik: Stadium und Therapierelevanz erkennen

Die richtige Therapie hängt entscheidend vom Krankheitsstadium ab. Eine sorgfältige Abklärung umfasst neben der körperlichen Untersuchung auch Bildgebung und ggf. Funktionstests. Wir nehmen uns Zeit für eine vollständige Diagnostik, denn nur wer das Stadium kennt, kann die richtige Therapie wählen.

  • Ausführliches Anamnesegespräch in vertraulicher Atmosphäre
  • Klinische Untersuchung: Tastbarkeit, Lage und Größe der Plaques
  • Ultraschall der Schwellkörper (Cavernosographie)
  • Doppler-Untersuchung zur Beurteilung der Penisdurchblutung
  • Fotodokumentation der Erektion zur Verlaufskontrolle
  • Standardisierte Fragebögen (PDQ, IIEF-5)
Dr. Afghanyar bei der Ultraschall-Diagnostik

02· Vertiefung

Stoßwellentherapie (ESWT): Schonende Erstoption

Die fokussierte ESWT ist in der aktiven Phase besonders wirksam: Sie kann Schmerzen lindern, das Fortschreiten der Verkrümmung bremsen und die Plaque-Aktivität reduzieren. Anders als operative Verfahren ist sie nicht invasiv, ambulant durchführbar und gut verträglich. Sie eignet sich besonders gut als Erstlinien-Therapie.

  • 6 Sitzungen über 6 Wochen (je ca. 15–20 Minuten)
  • Ambulant, schmerzarm, ohne Betäubung
  • Keine systemischen Nebenwirkungen
  • Besonders wirksam in der aktiven, schmerzhaften Phase
  • Kombinierbar mit oraler oder lokaler Medikation
  • Bei guter Wirkung ggf. zweite Serie nach mehreren Monaten

03· Vertiefung

Medikamentöse und injektive Therapie

Verschiedene Medikamente werden in der Behandlung der IPP eingesetzt – meist als Kombinationstherapie mit der ESWT. Der Stellenwert einzelner Substanzen ist Gegenstand aktueller Studien. Wir orientieren uns an aktuellen Leitlinien und Ihrer individuellen Situation.

  • Orale Therapie mit Antioxidantien (z. B. Vitamin E)
  • Pentoxifyllin zur Verbesserung der Mikrozirkulation
  • Intraläsionale Injektionen (z. B. Verapamil, Kollagenase) in ausgewählten Fällen
  • Lokale Anwendung von Hyaluronsäure
  • Kombination mit PDE-5-Hemmern bei begleitender ED
  • Stets in ein Gesamtkonzept eingebettet, kein Monotherapie-Wundermittel
OP-Saal der Urologie Mainz

04· Vertiefung

Operative Optionen für die stabile Phase

Erst wenn der Befund über mindestens 3 bis 6 Monate stabil ist, kommt eine operative Korrektur in Betracht. Die Wahl der Methode hängt vom Verkrümmungsgrad, der Penislänge und der Erektionsfähigkeit ab. Wir besprechen mit Ihnen ehrlich Vor- und Nachteile jeder Option – inklusive der zu erwartenden Verkürzung.

  • Nesbit/Plication: Raffung der Gegenseite, einfacher Eingriff, leichte Verkürzung
  • Plaque-Inzision mit Grafting: weniger Verkürzung, anspruchsvoller
  • Schwellkörperprothese bei kombinierter schwerer ED
  • Klinikbehandlung in Kooperation mit erfahrenen Operateuren
  • Ausführliche Aufklärung über realistische Ergebnisse
  • Gemeinsame Entscheidung mit ausreichend Bedenkzeit

Mythen und Fakten

Was stimmt wirklich?

Klicken Sie auf einen Mythos, um den Fakt aufzudecken.

FAQ

Häufige Fragen

„Bei Penisverkrümmung (IPP) nehme ich mir die Zeit, jeden Schritt ausführlich zu erklären und auf Ihre individuellen Fragen einzugehen. Sie verlassen unsere Praxis mit einem klaren Plan – und dem guten Gefühl, ernst genommen worden zu sein.“

— Dr. med. Feroz Afghanyar

Patientenstimmen

Was unsere Patienten sagen

Ich war insgesamt wirklich sehr zufrieden. Zwar musste ich etwas auf einen Termin warten — aber das ist ja inzwischen leider fast überall so. Die Behandlung selbst war dafür umso besser: Der Arzt hat sich Zeit genommen, alles verständlich erklärt und ist sehr aufmerksam auf meine Fragen eingegangen.
J

Joschka

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Tolle Arztpraxis. Gute Atmosphäre. Sehr freundliche und offene Mitarbeiterinnen. Der Arzt ist sehr kompetent, effizient, erklärt gut und verständlich und hat eine angenehm ruhige Ausstrahlung. Vielen Dank!
J

Julia M.

verifiziert via Google

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Regionale Versorgung: Penisverkrümmung (IPP) Mainz für Patienten aus Mainz, Wiesbaden, Ingelheim, Bingen, Rüsselsheim, Alzey, Bad Kreuznach und Rheinhessen.

Ihre Gesundheit duldet keinen Aufschub.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen zu Ihrer Gesundheit vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis. Im akuten Notfall wählen Sie 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Zuletzt medizinisch geprüft: April 2026 · Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie (Mitglied Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V.).