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FrüherkennungMRT-FusionsbiopsieLeitliniengerecht

Prostatakrebs in Mainz: Früherkennung, Diagnose und moderne Therapie

Medizinisch geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar | Stand: April 2026

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern – doch früh erkannt sind die Heilungschancen hervorragend. Wir bieten Ihnen eine umfassende Vorsorge, präzise Diagnostik mittels MRT-Fusionsbiopsie und eine leitliniengerechte Therapieplanung auf Augenhöhe.

  • PSA-Screening und digitale rektale Untersuchung
  • Präzise Diagnostik durch MRT-Fusionsbiopsie
  • Individuelle Therapie: Active Surveillance bis nervschonende OP
  • Interdisziplinäre Tumorboard-Anbindung

Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Eingriff

01

Häufigkeit

Häufigster Krebs beim Mann

02

Früherkennung

PSA + Tastbefund ab 45

03

Diagnostik

MRT-Fusionsbiopsie

04

Therapie

Individuell, oft nervschonend

Selbst-Check

Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Vorsorge oder Abklärung?

Je nach Situation ist ein anderer Ansatz sinnvoll – von der regulären Vorsorge bis zur dringenden Abklärung. Wählen Sie aus, was auf Sie zutrifft.

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Eingriffe

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Jahre Erfahrung

0

Sprachen

Definition

Warum ist Früherkennung so wichtig?

Prostatakrebs wächst in vielen Fällen langsam und verursacht im Frühstadium keine Beschwerden. Genau deshalb ist die regelmäßige Vorsorge ab dem 45. Lebensjahr (bzw. ab 40 bei familiärer Vorbelastung) entscheidend. Ein erhöhter PSA-Wert allein bedeutet noch keinen Krebs, erfordert aber eine sorgfältige, stufenweise Abklärung. Im Frühstadium erkannt, ist Prostatakrebs in den allermeisten Fällen heilbar.

  • Im Frühstadium heilbar bei rechtzeitiger Diagnose
  • PSA-Wert als wichtiger, aber nicht alleiniger Marker
  • Moderne Bildgebung (MRT) ermöglicht gezielte Biopsien
  • Familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko deutlich
  • Active Surveillance bei wenig aggressiven Tumoren möglich
  • Nervschonende OP erhält Kontinenz und Potenz bei den meisten Patienten
HarnblasePeriphere ZoneMeiste Karzinome hierÜbergangszoneBPH entsteht hierZentrale ZoneSchematischer Sagittalschnitt

Im direkten Vergleich

Standard-Biopsie vs. MRT-Fusionsbiopsie

Die klassische 'blinde' Standard-Biopsie war jahrzehntelang Goldstandard. Heute zeigt die MRT-Fusionsbiopsie deutlich überlegene Ergebnisse – bei weniger Eingriffen.

Standard-Biopsie
MRT-Fusionsbiopsie

MRT vor Biopsie

Klassisch

Unser Verfahren

Gezielte Probenentnahme

Klassisch

Unser Verfahren

Detektion klinisch relevanter Tumoren

Klassisch

Mittel

Unser Verfahren

Hoch

Erkennung aggressiver Karzinome

Klassisch

Unzuverlässig

Unser Verfahren

Zuverlässig

Übertherapie von Niedrigrisikokarzinomen

Klassisch

Häufig

Unser Verfahren

Selten

Anzahl Stanzen

Klassisch

10–12

Unser Verfahren

Deutlich weniger

Wiederholungsbiopsien nötig

Klassisch

Häufig

Unser Verfahren

Selten

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

01

Vorsorge und Früherkennung

PSA-Bestimmung, Tastbefund und transrektaler Ultraschall bilden die Basis der urologischen Vorsorge. Ab 45 Jahren (bei familiärer Belastung ab 40) ist der jährliche Check empfehlenswert.

02

Abklärung eines erhöhten PSA

Ein auffälliger PSA-Wert wird nicht sofort biopsiert. Wir bestimmen den Verlauf, das freie PSA und planen bei Bedarf ein multiparametrisches MRT der Prostata – der moderne Standard vor jeder Biopsie.

03

MRT-Fusionsbiopsie

Bei PI-RADS ≥ 3 führen wir eine gezielte MRT-Fusionsbiopsie durch. MRT-Bilder werden mit dem Ultraschall überlagert, sodass wir verdächtige Areale exakt anpeilen können – treffsicherer als die Standard-Biopsie.

04

Individuelle Therapieentscheidung

Jeder Befund wird interdisziplinär besprochen. Nicht jeder Prostatakrebs muss sofort behandelt werden. Wir beraten Sie objektiv zu allen Optionen – von Active Surveillance bis zur nervschonenden Prostatektomie.

05

Langfristige Nachsorge

Nach der Therapie begleiten wir Sie mit regelmäßigen PSA-Kontrollen, Funktionsuntersuchungen und – falls nötig – Rehabilitation. Sie bleiben bei uns in vertrauten Händen.

Recovery Timeline

Ihr Weg von der Diagnose zur Therapie

  1. Termin 1

    PSA-Auffälligkeit

    Ausführliches Gespräch, Tastbefund, PSA-Kontrolle, Ultraschall.

  2. Woche 1–2

    Weiterführende Diagnostik

    Multiparametrisches MRT der Prostata. Planung der nächsten Schritte.

  3. Woche 3–4

    MRT-Fusionsbiopsie

    Gezielte Biopsie bei PI-RADS ≥ 3. Ergebnisse nach 5–7 Tagen.

  4. Woche 5–6

    Befund und Beratung

    Transparente Befundbesprechung. Individuelle Therapieoptionen.

  5. Ab Woche 6

    Therapieentscheidung

    Active Surveillance, OP, Bestrahlung oder Systemtherapie – gemeinsam entschieden.

  6. Langfristig

    Nachsorge

    Strukturierte PSA-Kontrollen, Reha-Unterstützung, lebenslang begleitet.

01· Vertiefung

Prostatakrebs, Prostatakarzinom oder PCa: Wann welcher Begriff?

"Prostatakrebs" ist die allgemein verständliche Bezeichnung, "Prostatakarzinom" (PCa) der korrekte medizinische Fachbegriff für den bösartigen Tumor der Prostata (ICD-10 C61). Beide Begriffe meinen dasselbe — die ungehemmte Vermehrung von Zellen im Prostatagewebe, die meist langsam wächst und im Frühstadium hervorragende Heilungschancen hat. Der PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen) ist der wichtigste Laborwert für die Früherkennung.

Dr. Afghanyar bei der Ultraschall-Diagnostik

02· Vertiefung

MRT-Fusionsbiopsie: Präzision in der Diagnostik

Bei Verdacht auf Prostatakrebs setzen wir auf die MRT-Fusionsbiopsie. Dabei werden hochauflösende MRT-Bilder der Prostata mit dem Echtzeit-Ultraschall überlagert, sodass verdächtige Areale gezielt biopsiert werden können. Dies erhöht die Treffsicherheit erheblich und reduziert unnötige Biopsien – ein klarer Fortschritt gegenüber der klassischen 'blinden' Standard-Biopsie.

  • Multiparametrisches MRT (mpMRT) der Prostata
  • Fusion von MRT- und Ultraschallbildern in Echtzeit
  • Gezielte Probenentnahme aus verdächtigen Arealen
  • Höhere Detektionsrate klinisch relevanter Karzinome
  • Reduziert Anzahl unnötiger Biopsien
  • Weniger Übertherapie bei niedrigrisikokarzinomen

03· Vertiefung

Active Surveillance: Abwarten mit System

Nicht jeder Prostatakrebs muss sofort behandelt werden. Bei niedrigrisikokarzinomen ist Active Surveillance eine evidenzbasierte Option: Wir beobachten engmaschig, behandeln aber erst, wenn Zeichen eines Progresses auftreten. So lassen sich unnötige Nebenwirkungen einer Therapie vermeiden, ohne die Heilungschancen zu gefährden.

  • PSA-Kontrolle alle 3 Monate im ersten Jahr
  • Jährliches MRT der Prostata
  • Re-Biopsie nach 12 Monaten
  • Sofortige Therapie nur bei nachgewiesenem Fortschreiten
  • Lebensqualität bleibt vollständig erhalten
OP-Saal der Urologie Mainz

04· Vertiefung

Therapieoptionen bei behandlungsbedürftigem Karzinom

Die Therapie richtet sich nach Stadium, Aggressivität (Gleason-Score), Alter und individuellen Wünschen. Wir überweisen zur Operation oder Strahlentherapie an spezialisierte Zentren – die Vorbereitung, interdisziplinäre Abstimmung und die lebenslange Nachsorge übernehmen wir selbstverständlich persönlich.

  • Nervschonende radikale Prostatektomie (oft roboterassistiert)
  • Externe Strahlentherapie (IMRT/IGRT)
  • Brachytherapie (innere Bestrahlung)
  • Hormonentzugstherapie bei fortgeschrittenen Stadien
  • Fokaltherapie (HIFU) in ausgewählten Fällen
  • Systemtherapie (PSMA-Therapie, Chemotherapie) im metastasierten Stadium

05· Vertiefung

Rehabilitation und Nachsorge

Nach der Therapie beginnt die entscheidende Phase der Rehabilitation. Durch gezielte Maßnahmen lassen sich Kontinenz und Erektionsfähigkeit in vielen Fällen gut wiederherstellen. Wir begleiten Sie auf diesem Weg – mit strukturierten Kontrollterminen und einem klaren Plan.

  • Beckenbodentraining ab Tag 1 nach OP
  • Frühzeitige ED-Reha mit PDE-5-Hemmern und ESWT
  • PSA-Kontrollen alle 3 Monate im ersten Jahr
  • Jährliche Langzeitnachsorge nach 5 Jahren
  • Psychoonkologische Unterstützung auf Wunsch

Mythen und Fakten

Was stimmt wirklich?

Klicken Sie auf einen Mythos, um den Fakt aufzudecken.

FAQ

Häufige Fragen

„Bei Prostatakrebs nehme ich mir die Zeit, jeden Schritt ausführlich zu erklären und auf Ihre individuellen Fragen einzugehen. Sie verlassen unsere Praxis mit einem klaren Plan – und dem guten Gefühl, ernst genommen worden zu sein.“

— Dr. med. Feroz Afghanyar

Patientenstimmen

Was unsere Patienten sagen

Ich war insgesamt wirklich sehr zufrieden. Zwar musste ich etwas auf einen Termin warten — aber das ist ja inzwischen leider fast überall so. Die Behandlung selbst war dafür umso besser: Der Arzt hat sich Zeit genommen, alles verständlich erklärt und ist sehr aufmerksam auf meine Fragen eingegangen.
J

Joschka

verifiziert via Google

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Tolle Arztpraxis. Gute Atmosphäre. Sehr freundliche und offene Mitarbeiterinnen. Der Arzt ist sehr kompetent, effizient, erklärt gut und verständlich und hat eine angenehm ruhige Ausstrahlung. Vielen Dank!
J

Julia M.

verifiziert via Google

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Regionale Versorgung: Prostatakrebs Mainz für Patienten aus Mainz, Wiesbaden, Ingelheim, Bingen, Rüsselsheim, Alzey, Bad Kreuznach und Rheinhessen.

Ihre Gesundheit duldet keinen Aufschub.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen zu Ihrer Gesundheit vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis. Im akuten Notfall wählen Sie 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Zuletzt medizinisch geprüft: April 2026 · Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie (Mitglied Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V.).