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KrebspräventionSTIKO-EmpfehlungDiskrete Beratung

HPV-Impfung für Männer in Mainz: Schutz vor Krebs und Feigwarzen

Medizinisch geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar | Stand: April 2026

HPV betrifft längst nicht nur Frauen. Bestimmte HPV-Typen können bei Männern Peniskrebs, Analkrebs, Mund-Rachen-Tumore und Genitalwarzen verursachen. Die HPV-Impfung schützt – und zwar am wirksamsten, wenn sie vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgt. Wir beraten Männer und Jugendliche diskret und auf Augenhöhe.

  • STIKO-empfohlene Impfung für Jungen von 9–14 Jahren
  • Nachholimpfung bis 17 Jahre als Standardleistung
  • Beratung auch für Erwachsene über 26 Jahre
  • Diskrete, urologisch-fachärztliche Begleitung in Mainz

Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Eingriff

01

Empfohlen für

Jungen 9–14 J., Nachholimpfung bis 17 J.

02

Impfschema

2 Dosen (9–14 J.) oder 3 Dosen (ab 15 J.)

03

Schutz vor

Genitalwarzen, Penis-, Anal- und HNO-Tumoren

04

Kosten

Bis 17 J. Kassenleistung – ältere: oft IGeL

Selbst-Check

Ist eine HPV-Impfung für Sie sinnvoll?

Die HPV-Impfung ist nicht für jeden gleich dringlich – aber für deutlich mehr Männer sinnvoll, als viele denken. Wählen Sie aus, was auf Sie zutrifft, und Sie sehen sofort, wie wir Ihre Situation einschätzen würden.

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Eingriffe

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Jahre Erfahrung

0

Sprachen

Definition

Was sind HPV und warum ist die Impfung für Männer wichtig?

Humane Papillomviren (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erregern weltweit. Ein sehr großer Teil aller sexuell aktiven Menschen kommt im Laufe des Lebens mit HPV in Kontakt. Die meisten Infektionen heilen unbemerkt wieder aus. Bestimmte Hochrisikotypen (vor allem HPV 16 und 18) können jedoch über Jahre Zellveränderungen auslösen und Tumore an Penis, After und im Mund-Rachen-Bereich begünstigen. Niedrigrisiko-Typen (vor allem HPV 6 und 11) verursachen Genitalwarzen.

  • HPV 16 und 18 sind für einen Großteil HPV-bedingter Krebserkrankungen verantwortlich
  • Genitalwarzen betreffen Männer und Frauen gleichermaßen
  • Kondome reduzieren das Risiko, schützen aber nicht vollständig
  • Männer können HPV unbemerkt weitergeben
  • Die Impfung wirkt am besten, wenn sie früh erfolgt
  • Auch jüngere Erwachsene profitieren – Indikation individuell prüfen
Bakteriell
  • Chlamydien
  • Gonorrhoe
  • Syphilis

Gut behandelbar mit Antibiotika

Viral
  • HPV
  • Herpes (HSV)
  • HIV
  • Hepatitis B

Antivirale Therapie / Impfung

Parasitär
  • Trichomonaden
  • Filzläuse

Gezielte antiparasitäre Therapie

Im direkten Vergleich

Kein Schutz vs. konsequente HPV-Impfung

Auf Glück zu setzen ist eine Strategie – aber keine besonders gute. Die HPV-Impfung ist ein einfacher, gut verträglicher Beitrag zur eigenen und partnerschaftlichen Gesundheit.

Kein Impfschutz
HPV-Impfung

Schutz vor HPV 16/18 (Hochrisiko)

Klassisch

Unser Verfahren

Schutz vor HPV 6/11 (Genitalwarzen)

Klassisch

Unser Verfahren

Schutz unabhängig vom Partner

Klassisch

Unser Verfahren

Risiko HPV-bedingter Krebse

Klassisch

Höher

Unser Verfahren

Deutlich reduziert

Aufwand pro Jahr

Klassisch

Keiner

Unser Verfahren

1–3 kurze Termine

Schutz von Partnerin/Partner

Klassisch

Unser Verfahren

Auch bei bestehender Aktivität sinnvoll

Klassisch

Unser Verfahren

Lebenslanger Schutz vor enthaltenen Typen

Klassisch

Unser Verfahren

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

01

Impfberatung und Anamnese

In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihren Impfstatus, die individuelle Indikation und mögliche Vorerkrankungen. Wir besprechen Nutzen und Grenzen der HPV-Impfung – ehrlich, ohne Druck und in einer diskreten Atmosphäre. Bei Jugendlichen beziehen wir die Eltern altersgerecht ein.

02

Klärung der Kostenübernahme

Für Jungen und junge Männer im STIKO-Alter ist die Impfung in der Regel eine Kassenleistung. Bei älteren Patienten prüfen wir, ob eine Erstattung durch die Kasse möglich ist oder ob es sich um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) handelt. Sie wissen vor der Impfung, welche Kosten auf Sie zukommen.

03

Erste Impfdosis

Die Impfung erfolgt als kurze intramuskuläre Injektion in den Oberarm. Wir verwenden einen modernen 9-fach-Impfstoff, der gegen die wichtigsten Hoch- und Niedrigrisiko-Typen schützt. Vor der Impfung beantworten wir Ihre Fragen, danach beobachten wir Sie kurz und lassen Sie entspannt nach Hause gehen.

04

Folgedosen nach Schema

Bei Jungen von 9–14 Jahren genügen meist zwei Impfdosen im Abstand von mindestens 5 Monaten. Ab 15 Jahren sind drei Dosen erforderlich (Schema 0, 2 und 6 Monate). Wir erinnern Sie aktiv an die Folgetermine und passen das Schema an Ihre Situation an.

05

Vollständiger Impfschutz und Dokumentation

Nach Abschluss der Impfserie besteht ein langanhaltender Schutz vor den im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen. Auffrischungen sind nach aktuellem Wissensstand nicht erforderlich. Wir tragen die Impfung in Ihren Impfpass ein und stellen sicher, dass die Dokumentation lückenlos ist.

Recovery Timeline

Ihr Impfweg im Überblick

  1. Termin 1

    Beratung und Erstimpfung

    Indikationsprüfung, Aufklärung, erste Impfdosis. Eintrag in den Impfpass.

  2. Monat 2

    Zweite Impfdosis

    Bei Erwachsenen: zweite Dosis nach 2 Monaten. Bei jungen Jugendlichen: oft erst später.

  3. Monat 5–6

    Dritte Impfdosis (ab 15 J.)

    Abschluss der Impfserie bei Erwachsenen. Bei 9–14-Jährigen oft schon mit 2 Dosen abgeschlossen.

  4. Monat 7+

    Voller Impfschutz

    Stabiler Schutz vor den im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen.

  5. Langfristig

    Keine Auffrischung notwendig

    Nach aktuellem Wissensstand sind keine routinemäßigen Auffrischungen erforderlich.

01· Vertiefung

Welche Krankheiten kann HPV bei Männern verursachen?

HPV ist nicht nur ein „Frauenproblem”. Männer können sich infizieren, das Virus weitergeben und selbst an HPV-bedingten Erkrankungen erkranken – von harmlos und lästig bis hin zu lebensbedrohlich. Die HPV-Impfung ist daher ein wichtiger Beitrag zur Männergesundheit und nicht nur „nett zu haben”.

  • Genitalwarzen (Condylomata acuminata) – häufig, lästig, ansteckend
  • Peniskrebs – selten, aber HPV-assoziiert
  • Analkrebs – Risiko vor allem bei MSM erhöht
  • Mund-Rachen-Tumore (Oropharynxkarzinome) – stark steigende Tendenz
  • Übertragung an Partnerin/Partner möglich, ohne dass Symptome auftreten
  • Stille Infektionen über Jahre möglich – Vorsorge wichtig
Dr. Afghanyar bei der Ultraschall-Diagnostik

02· Vertiefung

Für wen ist die HPV-Impfung sinnvoll?

Am wirksamsten ist die Impfung vor dem ersten sexuellen Kontakt. Aber auch ältere Männer können profitieren – nicht jeder ist mit jedem HPV-Typ schon in Kontakt gekommen. Eine individuelle Indikationsstellung ist entscheidend. Wir besprechen mit Ihnen ehrlich, in welcher Situation die Impfung welchen Mehrwert bringt.

  • Jungen und junge Männer im STIKO-Alter (9–17 Jahre) – klare Empfehlung
  • Junge Erwachsene bis 26 Jahre – häufig sinnvoll
  • Erwachsene über 26 mit erhöhtem Risiko (z. B. wechselnde Partner)
  • MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) – besonders empfehlenswert
  • Männer in stabilen Beziehungen mit Partnerinnen ohne Impfschutz
  • Keine Behandlung, sondern Schutz vor Neuinfektionen

03· Vertiefung

Sicherheit und Verträglichkeit der HPV-Impfung

Die HPV-Impfung gehört zu den am besten untersuchten Impfungen überhaupt. Hunderte Millionen Dosen wurden weltweit verabreicht, und die Sicherheitsdaten sind sehr gut. Wie jede Impfung kann sie lokale Reaktionen oder ein vorübergehendes Krankheitsgefühl auslösen – schwere Nebenwirkungen sind sehr selten.

  • Häufig: leichte Schmerzen, Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle
  • Gelegentlich: Kopfschmerzen oder leichte Temperaturerhöhung
  • Selten: kurzes allgemeines Krankheitsgefühl
  • Sehr selten: stärkere allergische Reaktionen
  • Hunderte Millionen Dosen weltweit verimpft – sehr gute Sicherheitsdaten
  • Keine Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit nachgewiesen
OP-Saal der Urologie Mainz

04· Vertiefung

Was tun, wenn schon eine HPV-Infektion besteht?

Eine bereits bestehende Infektion mit einem HPV-Typ kann durch die Impfung nicht behandelt werden. Sie schützt aber vor weiteren Typen, mit denen Sie noch nicht in Kontakt waren – und das ist häufig die Mehrzahl. Bei sichtbaren Veränderungen wie Genitalwarzen klären wir die nächsten Schritte zur Therapie und besprechen die Impfung als ergänzenden Schutz.

  • Impfung schützt vor weiteren, noch nicht erworbenen Typen
  • Bestehende Infektion kann nicht „weggeimpft” werden
  • Genitalwarzen gehören in fachärztliche Behandlung
  • Begleitende Beratung zu Schutzmaßnahmen für Partner/in
  • Bei Auffälligkeiten: regelmäßige urologische Kontrollen
  • Offene Kommunikation mit dem Partner ist wichtig

Mythen und Fakten

Was stimmt wirklich?

Klicken Sie auf einen Mythos, um den Fakt aufzudecken.

FAQ

Häufige Fragen

„Bei HPV-Impfung für Männer nehme ich mir die Zeit, jeden Schritt ausführlich zu erklären und auf Ihre individuellen Fragen einzugehen. Sie verlassen unsere Praxis mit einem klaren Plan – und dem guten Gefühl, ernst genommen worden zu sein.“

— Dr. med. Feroz Afghanyar

Patientenstimmen

Was unsere Patienten sagen

Ich war insgesamt wirklich sehr zufrieden. Zwar musste ich etwas auf einen Termin warten — aber das ist ja inzwischen leider fast überall so. Die Behandlung selbst war dafür umso besser: Der Arzt hat sich Zeit genommen, alles verständlich erklärt und ist sehr aufmerksam auf meine Fragen eingegangen.
J

Joschka

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Tolle Arztpraxis. Gute Atmosphäre. Sehr freundliche und offene Mitarbeiterinnen. Der Arzt ist sehr kompetent, effizient, erklärt gut und verständlich und hat eine angenehm ruhige Ausstrahlung. Vielen Dank!
J

Julia M.

verifiziert via Google

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Regionale Versorgung: HPV-Impfung für Männer Mainz für Patienten aus Mainz, Wiesbaden, Ingelheim, Bingen, Rüsselsheim, Alzey, Bad Kreuznach und Rheinhessen.

Ihre Gesundheit duldet keinen Aufschub.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen zu Ihrer Gesundheit vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis. Im akuten Notfall wählen Sie 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Zuletzt medizinisch geprüft: April 2026 · Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie (Mitglied Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V.).