01· Vertiefung
Wann ist eine Blasenspiegelung notwendig?
Die Blasenspiegelung wird immer dann empfohlen, wenn Beschwerden des unteren Harntrakts abgeklärt werden müssen oder wenn bildgebende Verfahren wie Ultraschall keine eindeutige Diagnose liefern. Sie ist die einzige Methode, mit der die Schleimhaut von Harnröhre und Blase direkt visuell beurteilt werden kann – und damit unverzichtbar bei vielen urologischen Fragestellungen.
- Blut im Urin (Hämaturie), sichtbar oder mikroskopisch
- Wiederkehrende Blasenentzündungen ohne klare Ursache
- Verdacht auf Blasenkrebs oder Harnröhrentumor
- Unklare Beschwerden beim Wasserlassen (Brennen, Drang, Schwierigkeiten)
- Nachsorge nach Tumorbehandlung der Blase
- Verdacht auf Harnröhrenverengung (Striktur)
- Reizblase mit unklaren Symptomen

