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Akute SchmerztherapieMinimalinvasivRezidivprophylaxe

Nierenkolik in Mainz: Schnelle Schmerzlinderung und sichere Steinentfernung

Medizinisch geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar | Stand: April 2026

Nieren- und Harnleitersteine verursachen oft plötzlich extrem starke Schmerzen. Wir bieten schnelle Akutversorgung, präzise Diagnostik und moderne, minimalinvasive Therapien – von der medikamentösen Steinaustreibung bis zur Laserlithotripsie. Und wir sorgen dafür, dass es nicht wieder passiert.

  • Schnelle Schmerzlinderung in der akuten Kolik
  • Präzise Steindiagnostik mit Ultraschall und CT
  • Minimalinvasive Therapie und individuelle Rezidivprophylaxe
  • Metabolische Steinanalyse bei Rezidivsteinbildnern

Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Eingriff

01

Leitsymptom

Plötzliche, starke Flankenschmerzen

02

Häufigkeit

5 % der Bevölkerung mind. 1× im Leben

03

Diagnostik

Ultraschall, CT, Urinanalyse

04

Therapie

Medikamentös oder minimalinvasiv

Selbst-Check

Steinerkrankung – welcher Schritt ist jetzt richtig?

Je nach Situation ist ein anderes Vorgehen richtig. Von der akuten Kolik bis zur Nachsorge nach Steinabgang – wählen Sie, was auf Sie zutrifft.

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Eingriffe

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Jahre Erfahrung

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Definition

Wie entstehen Nierensteine?

Nierensteine (Nephrolithiasis) bilden sich, wenn bestimmte Substanzen im Urin übersättigt sind und auskristallisieren. Die häufigsten Steinarten sind Kalziumoxalatsteine. Risikofaktoren sind geringe Trinkmenge, bestimmte Ernährungsgewohnheiten, Stoffwechselerkrankungen und familiäre Veranlagung. Etwa 5 % der Bevölkerung erleben mindestens einmal im Leben eine Nierenkolik – und ohne Prophylaxe liegt das Rezidivrisiko bei über 50 %.

  • Zu geringe Flüssigkeitszufuhr als Hauptrisikofaktor
  • Kalziumoxalatsteine machen ca. 75 % aller Steine aus
  • Weitere Arten: Harnsäure, Struvit, Zystin
  • Ohne Prophylaxe liegt die Rezidivrate bei über 50 %
  • Familiäre Veranlagung und Stoffwechselstörungen als Ursachen
  • Adipositas und Diabetes erhöhen das Risiko deutlich
Linke NiereRechte NiereHarnblaseHarnröhre

Im direkten Vergleich

Nur Schmerzmittel vs. strukturierte Steintherapie

Viele Patienten bekommen nach einer Kolik nur ein Schmerzmittel und werden nach Hause geschickt. Wir gehen deutlich weiter – für langfristige Steinfreiheit.

Reine Symptomtherapie
Strukturierte Steintherapie

Schmerztherapie

Klassisch

Unser Verfahren

Ultraschall zur Lagebestimmung

Klassisch

Selten

Unser Verfahren

Immer

Beurteilung Harnstau

Klassisch

Unser Verfahren

Steinanalyse

Klassisch

Unser Verfahren

Metabolische Abklärung

Klassisch

Unser Verfahren

Individueller Prophylaxe-Plan

Klassisch

Unser Verfahren

Ernährungsberatung

Klassisch

Unser Verfahren

Langzeit-Verlaufskontrolle

Klassisch

Unser Verfahren

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

01

Sofortige Schmerzlinderung

Die Nierenkolik gehört zu den stärksten Schmerzformen überhaupt. Oberste Priorität ist schnelle, wirksame Schmerzlinderung mit NSAR oder Metamizol. Bei Bedarf setzen wir auch Opioide ein.

02

Akutdiagnostik

Per Ultraschall suchen wir nach dem Stein und beurteilen, ob ein Harnstau vorliegt. Bei unklarer Lage oder größeren Steinen ergänzen wir bei Bedarf ein Low-Dose-CT – der moderne Goldstandard der Steindiagnostik.

03

Therapieentscheidung

Je nach Größe und Lage entscheiden wir: Spontanabgang medikamentös unterstützen oder aktiv intervenieren? Wir erklären Ihnen die Optionen transparent und entscheiden gemeinsam.

04

Steinentfernung oder Austreibung

Kleine Steine versuchen wir spontan austreiben zu lassen (MET). Größere entfernen wir per Ureterorenoskopie (URS) mit Laser oder Stoßwellenlithotripsie (ESWL) in Kooperation mit spezialisierten Zentren.

05

Steinanalyse und Rezidivprophylaxe

Jeder Stein, den Sie abgeben oder den wir entfernen, wird analysiert. Das Ergebnis bestimmt die individuelle Prophylaxe – von Ernährungsberatung bis zu speziellen Medikamenten.

Recovery Timeline

Ihr Weg durch die Steinerkrankung

  1. Akuttermin

    Schmerzlinderung

    Sofortige Schmerztherapie, Ultraschall, Beurteilung der Situation.

  2. Tag 1–7

    Spontanabgang unterstützen

    Medikamentöse expulsive Therapie, Flüssigkeit, Bewegung, Ultraschallkontrollen.

  3. Woche 2

    Entscheidung

    Stein raus? Dann Analyse. Noch drin? Planung der aktiven Entfernung.

  4. Woche 2–4

    Ggf. Steinentfernung

    Minimalinvasiv per Ureterorenoskopie oder ESWL.

  5. Woche 4–6

    Metabolische Abklärung

    24-h-Sammelurin, Blutwerte, Steinanalyse. Individueller Prophylaxe-Plan.

  6. Langfristig

    Rezidivprophylaxe

    Jährliche Verlaufskontrollen, Anpassung von Ernährung und Trinkmenge.

01· Vertiefung

Akutversorgung: Schnelle Hilfe bei Nierenkolik

Die Nierenkolik gehört zu den stärksten Schmerzformen überhaupt – stärker als ein Herzinfarkt, oft mit Fahrt in die Notaufnahme. Wir bieten eine schnelle Akutversorgung mit wirksamer Schmerztherapie und zügiger Diagnostik. Oft sind Sie innerhalb einer Stunde beschwerdefrei.

  • Sofortige Schmerztherapie (NSAR, Metamizol, bei Bedarf Opioide)
  • Notfall-Ultraschall zur Lagebestimmung des Steins
  • Beurteilung von Harnstau und Nierenfunktion
  • Einschätzung der Spontanabgangswahrscheinlichkeit
  • Harnleiterschienung (DJ-Stent) bei kritischem Harnstau
  • Schnelle Überweisung ans Zentrum bei OP-Indikation
Dr. Afghanyar bei der Ultraschall-Diagnostik

02· Vertiefung

Konservative Therapie: Steinaustreibung unterstützen

Kleine Steine (unter 5 mm) gehen in 70–80 % der Fälle spontan ab. Wir unterstützen den Prozess mit einer Kombination aus Flüssigkeit, Bewegung, Alphablockern und Schmerzmitteln. Engmaschige Ultraschallkontrollen stellen sicher, dass der Stein wirklich wandert.

  • Reichlich Trinken (mindestens 3 Liter / Tag)
  • Medikamentöse expulsive Therapie (MET) mit Tamsulosin
  • Schmerzmittel bei Bedarf
  • Bewegung fördert den Steinabgang
  • Stein auffangen für die Analyse
  • Ultraschallkontrolle alle 1–2 Wochen

03· Vertiefung

Minimalinvasive Steinentfernung

Wenn Steine zu groß für den Spontanabgang sind oder Komplikationen drohen, ist eine aktive Entfernung nötig. Heute erfolgt das fast immer minimalinvasiv – kein großer Schnitt, kurze Erholungszeit. Wir kooperieren mit spezialisierten Zentren und übernehmen die komplette Vor- und Nachsorge.

  • Ureterorenoskopie (URS) mit Laserlithotripsie
  • Flexible URS auch für Nierenkelchsteine
  • Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) für bestimmte Steine
  • Perkutane Nephrolitholapaxie (PCNL) für sehr große Steine
  • DJ-Stent-Einlage als Überbrückung oder Nachsorge
  • Kurze stationäre Aufenthalte (meist 1–2 Tage)
OP-Saal der Urologie Mainz

04· Vertiefung

Rezidivprophylaxe: Damit es nicht wieder passiert

Wer einmal einen Nierenstein hatte, hat ohne Prophylaxe mehr als 50 % Risiko für einen zweiten. Deshalb ist die Ursachenforschung nach dem ersten Stein so wichtig. Eine metabolische Abklärung zeigt Ihnen, warum Sie Steine bilden – und wie Sie es verhindern können.

  • Steinanalyse zur Bestimmung der Zusammensetzung
  • 24-Stunden-Sammelurin zur metabolischen Abklärung
  • Bluttests: Calcium, Harnsäure, PTH, Kreatinin
  • Individuelle Ernährungsberatung
  • Trinkplan (mindestens 2,5–3 Liter / Tag)
  • Ggf. spezifische Medikamente (Kaliumcitrat, Allopurinol etc.)

Mythen und Fakten

Was stimmt wirklich?

Klicken Sie auf einen Mythos, um den Fakt aufzudecken.

FAQ

Häufige Fragen

„Bei Nierensteine nehme ich mir die Zeit, jeden Schritt ausführlich zu erklären und auf Ihre individuellen Fragen einzugehen. Sie verlassen unsere Praxis mit einem klaren Plan – und dem guten Gefühl, ernst genommen worden zu sein.“

— Dr. med. Feroz Afghanyar

Patientenstimmen

Was unsere Patienten sagen

Ich war insgesamt wirklich sehr zufrieden. Zwar musste ich etwas auf einen Termin warten — aber das ist ja inzwischen leider fast überall so. Die Behandlung selbst war dafür umso besser: Der Arzt hat sich Zeit genommen, alles verständlich erklärt und ist sehr aufmerksam auf meine Fragen eingegangen.
J

Joschka

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Tolle Arztpraxis. Gute Atmosphäre. Sehr freundliche und offene Mitarbeiterinnen. Der Arzt ist sehr kompetent, effizient, erklärt gut und verständlich und hat eine angenehm ruhige Ausstrahlung. Vielen Dank!
J

Julia M.

verifiziert via Google

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Regionale Versorgung: Nierensteine Mainz für Patienten aus Mainz, Wiesbaden, Ingelheim, Bingen, Rüsselsheim, Alzey, Bad Kreuznach und Rheinhessen.

Ihre Gesundheit duldet keinen Aufschub.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen zu Ihrer Gesundheit vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis. Im akuten Notfall wählen Sie 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Zuletzt medizinisch geprüft: April 2026 · Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie (Mitglied Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V.).