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Sensible UrologieIndividuelle TherapieFür Frauen und Männer

Harninkontinenz in Mainz: Befreien Sie sich von der ständigen Sorge

Medizinisch geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar | Stand: April 2026

Harninkontinenz ist weit verbreitet, wird aber aus Scham oft verschwiegen. Dabei gibt es heute sehr wirksame Therapien – von Beckenbodentraining über Medikamente bis zu minimalinvasiven Eingriffen. Wir bieten Ihnen eine einfühlsame Diagnostik und individuelle Behandlung in diskreter Atmosphäre.

  • Vertrauliche und sensible Beratung
  • Differenzierte Diagnostik der Inkontinenzform
  • Konservative, medikamentöse und operative Optionen
  • Für Frauen und Männer jeden Alters

Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Eingriff

01

Betroffene

Jede 3. Frau, jeder 10. Mann

02

Formen

Belastungs-, Drang-, Mischinkontinenz

03

Diagnostik

Urodynamik, Ultraschall, Tagebuch

04

Therapie

Training, Medikamente, OP bei Bedarf

Selbst-Check

Welche Inkontinenzform liegt bei Ihnen vor?

Jede Form braucht einen anderen Therapieansatz. Beantworten Sie die Fragen – wir zeigen Ihnen, welche Abklärung und Therapie für Ihre Situation sinnvoll ist.

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Eingriffe

0+

Jahre Erfahrung

0

Sprachen

Definition

Welche Formen der Inkontinenz gibt es?

Harninkontinenz bezeichnet den unwillkürlichen Urinverlust, der die Lebensqualität erheblich einschränken kann. Die häufigsten Formen sind die Belastungsinkontinenz (Urinverlust bei Husten, Niesen, Heben) und die Dranginkontinenz (plötzlicher, starker Harndrang mit ungewolltem Urinabgang). Oft liegt eine Mischform vor. Wichtig: Inkontinenz ist kein 'normales Altern' – sie ist behandelbar.

  • Belastungsinkontinenz: Urinverlust bei körperlicher Belastung (Husten, Lachen, Sport)
  • Dranginkontinenz (überaktive Blase): Plötzlicher, unkontrollierbarer Harndrang
  • Mischinkontinenz: Kombination beider Formen – häufigste Variante bei Frauen
  • Überlaufinkontinenz: Bei chronischer Harnentleerungsstörung (häufig bei Männern mit BPH)
  • Reflexinkontinenz: Bei neurologischen Erkrankungen
  • Extraurethrale Inkontinenz: Bei Fisteln (selten)
NiereNiereBlaseBeckenboden

Im direkten Vergleich

Aushalten vs. strukturiert behandeln

Viele Betroffene arrangieren sich stillschweigend mit Inkontinenz. Dabei lässt sich die Symptomatik in den allermeisten Fällen deutlich bessern – und oft sogar vollständig beseitigen.

Einlagen und aushalten
Strukturierte Therapie

Differenzierte Diagnostik

Klassisch

Unser Verfahren

Individueller Therapieplan

Klassisch

Unser Verfahren

Beckenbodentraining

Klassisch

Unser Verfahren

Medikamentöse Optionen

Klassisch

Unser Verfahren

Operative Optionen bei Bedarf

Klassisch

Unser Verfahren

Besserung der Symptomatik

Klassisch

Keine

Unser Verfahren

Meist deutlich

Lebensqualität

Klassisch

Stark reduziert

Unser Verfahren

Deutlich verbessert

Langfristige Perspektive

Klassisch

Verschlechterung

Unser Verfahren

Stabile Kontrolle

Schritt für Schritt

Behandlungsablauf

01

Einfühlsame Anamnese

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Geschichte, ohne Zeitdruck und ohne Scham auszulösen. Miktionstagebuch, Fragebögen und ein offenes Gespräch sind die Basis jeder weiteren Diagnostik.

02

Differenzierte Diagnostik

Urinstatus, Ultraschall mit Restharnbestimmung, ggf. Urodynamik – wir identifizieren die genaue Inkontinenzform. Nur wer sie kennt, kann die richtige Therapie wählen.

03

Konservative Erstlinientherapie

Beckenbodentraining (oft mit Biofeedback oder Elektrostimulation), Trink- und Verhaltensberatung, Gewichtsreduktion bei Bedarf. Das reicht in vielen Fällen schon aus.

04

Medikamentöse Therapie bei Bedarf

Bei Dranginkontinenz setzen wir moderne Medikamente (Anticholinergika, Beta-3-Agonisten) ein. Bei postmenopausalen Frauen hilft oft schon eine lokale Östrogentherapie.

05

Operative Optionen bei schwerer Inkontinenz

Wenn konservative und medikamentöse Ansätze nicht ausreichen, kommen minimalinvasive Eingriffe in Frage – z. B. TVT-Band bei Belastungsinkontinenz oder Botox bei überaktiver Blase. Wir überweisen an spezialisierte Zentren und begleiten die Nachsorge.

Recovery Timeline

Ihr Weg aus der Inkontinenz

  1. Termin 1

    Anamnese und Diagnostik

    Ausführliches Gespräch, Tagebuchanleitung, Ultraschall, Basisdiagnostik.

  2. Woche 1–2

    Therapieplan

    Besprechung der Befunde, individueller Therapieplan (Training, ggf. Medikamente).

  3. Woche 2–12

    Beckenbodentraining

    Strukturiertes Training über 3 Monate – die Basis jeder Therapie.

  4. Monat 3

    Erste Verlaufskontrolle

    Bewertung der Wirksamkeit. Anpassung bei Bedarf.

  5. Monat 6

    Stabile Verbesserung

    Bei vielen Patientinnen deutliche Reduktion der Inkontinenz.

  6. Bei Bedarf

    Weiterführende Therapie

    Medikamente, Botox oder operative Optionen bei unzureichender Wirkung.

01· Vertiefung

Harninkontinenz oder Blasenschwäche: Beide meinen das Gleiche

"Harninkontinenz" ist der medizinische Fachbegriff für den unfreiwilligen Verlust von Urin — umgangssprachlich oft als "Blasenschwäche" oder schlicht "Inkontinenz" bezeichnet. Es ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom unterschiedlicher Ursachen: Belastungsinkontinenz (Urinverlust beim Husten, Niesen, Sport), Dranginkontinenz (plötzlicher imperativer Harndrang) oder Mischformen. Betroffen sind sowohl Frauen als auch Männer in jeder Lebensphase.

Dr. Afghanyar bei der Ultraschall-Diagnostik

02· Vertiefung

Diagnostik: Die richtige Form erkennen

Die korrekte Zuordnung der Inkontinenzform ist entscheidend für die Therapiewahl. Belastungsinkontinenz braucht andere Maßnahmen als Dranginkontinenz. Wir setzen auf eine umfassende, aber schonende Diagnostik – und nehmen uns die Zeit, die nötig ist.

  • Ausführliches Anamnesegespräch und Miktionstagebuch
  • Strukturierte Fragebögen (ICIQ-UI, OAB-q)
  • Urinuntersuchung zum Ausschluss eines Infekts
  • Ultraschall der Blase und Restharnbestimmung
  • Beckenbodenfunktionsprüfung
  • Urodynamische Untersuchung bei unklaren Fällen
  • Bei Bedarf: Blasenspiegelung

03· Vertiefung

Konservative Therapie: Oft unterschätzt, aber sehr wirksam

Bei Belastungsinkontinenz ist Beckenbodentraining die Erstlinientherapie – und oft hochwirksam. Bei korrekter Anleitung und Durchführung erreichen 60–80 % der Patientinnen eine deutliche Besserung. Der Vorteil: keine Nebenwirkungen, keine OP.

  • Individuell angeleitetes Beckenbodentraining
  • Biofeedback zur Verstärkung der Wirksamkeit
  • Elektrostimulation bei schwacher Ausgangslage
  • Blasentraining bei überaktiver Blase
  • Trink- und Toilettenmanagement
  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht
OP-Saal der Urologie Mainz

04· Vertiefung

Medikamentöse Therapie

Bei Dranginkontinenz und überaktiver Blase stehen wirksame Medikamente zur Verfügung. Wir wählen das passende Präparat abhängig von Wirkung, Verträglichkeit und Begleiterkrankungen. Die Therapie wird nach 4–6 Wochen evaluiert und bei Bedarf angepasst.

  • Anticholinergika (z. B. Solifenacin, Tolterodin)
  • Beta-3-Agonisten (Mirabegron) als modernere Alternative
  • Lokale Östrogenisierung bei postmenopausalen Frauen
  • Duloxetin bei Belastungsinkontinenz (selten)
  • Botox-Injektion in die Blase bei therapieresistenter überaktiver Blase

05· Vertiefung

Operative Optionen

Wenn die konservativen und medikamentösen Ansätze nicht ausreichen, stehen moderne, minimalinvasive Operationen zur Verfügung. Der Eingriff selbst erfolgt in spezialisierten Zentren – Vorbereitung, Nachsorge und Verlaufskontrollen übernehmen wir selbstverständlich.

  • TVT-/TOT-Band bei Belastungsinkontinenz (ambulant oder kurzstationär)
  • Periurethrale Bulking Agents als schonende Alternative
  • Botox-Injektion in die Blase bei überaktiver Blase
  • Sakrale Neuromodulation (Blasenschrittmacher)
  • Bei Männern nach Prostata-OP: AdVance-Schlinge oder künstlicher Sphinkter

Mythen und Fakten

Was stimmt wirklich?

Klicken Sie auf einen Mythos, um den Fakt aufzudecken.

FAQ

Häufige Fragen

„Bei Harninkontinenz nehme ich mir die Zeit, jeden Schritt ausführlich zu erklären und auf Ihre individuellen Fragen einzugehen. Sie verlassen unsere Praxis mit einem klaren Plan – und dem guten Gefühl, ernst genommen worden zu sein.“

— Dr. med. Feroz Afghanyar

Patientenstimmen

Was unsere Patienten sagen

Ich war insgesamt wirklich sehr zufrieden. Zwar musste ich etwas auf einen Termin warten — aber das ist ja inzwischen leider fast überall so. Die Behandlung selbst war dafür umso besser: Der Arzt hat sich Zeit genommen, alles verständlich erklärt und ist sehr aufmerksam auf meine Fragen eingegangen.
J

Joschka

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Tolle Arztpraxis. Gute Atmosphäre. Sehr freundliche und offene Mitarbeiterinnen. Der Arzt ist sehr kompetent, effizient, erklärt gut und verständlich und hat eine angenehm ruhige Ausstrahlung. Vielen Dank!
J

Julia M.

verifiziert via Google

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Regionale Versorgung: Harninkontinenz Mainz für Patienten aus Mainz, Wiesbaden, Ingelheim, Bingen, Rüsselsheim, Alzey, Bad Kreuznach und Rheinhessen.

Ihre Gesundheit duldet keinen Aufschub.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen zu Ihrer Gesundheit vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Praxis. Im akuten Notfall wählen Sie 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117.

Zuletzt medizinisch geprüft: April 2026 · Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie (Mitglied Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V.).